Ab dem ersten November tritt der neue Hebammenhilfevertrag in Kraft.
Für alle Hebammen, die mit Krankenkassen abrechnen, ist dieser Vertrag bindend!
Leider sind nicht alle Neuerungen in diesem Vertrag von Vorteil- für mich als Hebamme, aber auch für euch Eltern.
Hier einige wichtige Änderungen für die von mir betreuten Familien:
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Beratungen per Kommunikationsmedium (SMS, WhatsApp oder Email) sind nicht mehr möglich. Beratungen und das Beantworten von Fragen können nur noch telefonisch stattfinden, diese Telefonate müssen sich in einem zeitlichen Rahmen zwischen 5 - max
10Min befinden und müssen nachträglich noch quittiert werden. (Alternativ
müssen Termine mit mir vereinbart werden.)
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Terminabsprachen/ Terminverlegungen/ Mitteilung über die Geburt des Kindes können per SMS erfolgen
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Wochenbettleistungen ab dem 10. Lebenstag des Babys haben eine max Dauer von 60
Min., darüberhinaus ist keine Bezahlung vorgesehen
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Die Wochenend- und Nachtarbeit wird schlechter vergütet. Termine an Wochenenden und
Feiertagen wird es wie bisher nicht mehr geben. Als Ersatzlösung werde ich euch in dringenden Fällen Termine in der Hebammenpraxis
anbieten. Ich werde feste Sprechzeiten einführen, zu denen ich kontaktiert werden kann und in der Nacht das Handy
ausschalten
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verpasste Kursstunden (egal aus welchen Gründen) fallen zu Lasten der Hebamme. Die Kosten für
versäumte Kursstunden zahlt keine Krankenkasse und dürfen der Kursteilnehmerin nicht in Rechnung gestellt werden
Es wird viel zusätzliche bürokratische Arbeit auf mich zukommen.
Jede Familie muss in nächster Zeit einen neuen Behandlungsvertrag von mir vorgelegt bekommen. Ich hoffe sehr auf das Verständnis der Familien, wenn die Anfangszeit etwas holprig verläuft.
Das ist wirklich nicht der Weg, den ich gehen möchte.
Ich bin gerne rund um die Uhr für euch verfügbar.
Hebammen helfen nicht nur zu regulären Arbeitszeiten unter der Woche.
Wir verbringen viel Zeit täglich am Handy, um Fragen zu beantworten und Probleme zu klären.
Unsere eigenen Familien verzichten immer wieder auf uns, während wir andere Familien unterstützen.
Das machen wir gerne und das haben wir bewusst so gewählt!
Doch jetzt wurde anders entschieden.
Diese Art der Betreuung ist so und zu diesen Bedingungen nicht möglich.
Denn überlege selbst: Würdest du zu diesen Bedingungen arbeiten und das teilweise noch umsonst?
Das betrifft uns Hebammen.
Das betrifft die Frauen.
Das betrifft ganze Familien.